Vorfrühling in Langenwolmsdorf

1912 wurde ein "Osterjunge" (14-jähriger Schulabgänger) von seinen Eltern nach Langenwolmsdorf verschachert. Er soll dort einen Brand gelegt haben, der das gesamte Anwesen des Bauern Hofmann (seines Herrn?) sowie das Häusleranwesen Nitsche vernichtete. https://langenwolmsdorf.de/geschichte.

Das Gleiche wiederholte sich 1937, als ein Mädchen aus Heimweh in der Scheune des Ewald Näther Feuer legte. Auch hier brannte das gesamte Gehöft nieder.

Ein ähnlicher Fall wird auch im Film "Schwabenkinder" dargestellt. https://de.wikipedia.org/wiki/Schwabenkinder_(Film).

Das erinnert mich an eine Erzählung meiner Oma, die mit 14 Jahren als Ostermädchen beim Bauern in Sebnitz Disteln stechen musste und die Glocke der wunderschönen neuen Schule hörte. Sie hätte so gern weitergelernt. Freilich hat sie keine Scheune angezündet, sondern später dafür gesorgt, dass ihre Tochter das Abitur machen konnte.  

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Auch die Kirchmühle hat eine bewegte Geschichte. Auf dem Laufenden bleiben

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Karte der Kulturdenkmale in Stolpen